Altenpflege mit den höchsten Zuwachsraten Pflegeartikel von Rainer Ott Ott Investment AG Schlüsselfeld

Es gibt wohl derzeit keinen Wirtschaftszweig, der höhere Zuwachsraten zu verzeichnen hat, wie die Alten- und Krankenpflege.
Wie in Fachzeitschriften schon seit längerer Zeit berichtet wird, nimmt die Nachfrage nach Pflegeheimplätzen in sogenannten Pflegeimmobilien rasant zu, da die Deutschen immer älter werden.

Während die Anzahl der unter 20-jährigen immer weiter abnimmt, steigt die Zahl der über 65-jährigen um ca. 35% auf rund 22 Millionen bis zum Jahr 2030. Diese Entwicklung erfordert natürlich immer mehr Pflegeleistungen.

Nur mal angenommen, der Anteil an pflegebedürftigen Menschen, die in ein Pflegeheim müssen, bliebe gleich, dann steigt der Bedarf auf ca. 12.000 Pflegeplätze pro Jahr. Hinzu kommt ein Ersatzbedarf von ca. 150.000 bis 200.000 Betten für überalterte, zu kleine oder für nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Pflegeheime.

Diesen gewaltigen finanziellen Kraftakt kann der Staat nicht alleine bewältigen. Deshalb sind private Investoren sehr willkommen, wenn es um die Finanzierung für den Bau oder die Sanierung von Pflegeheimen geht. Auch Analysten der Großbanken sehen im Segment Pflegeimmobilie eine wachsende Nische.

Für Anleger, die nur kleine Summen in Höhe von € 10.000,- oder € 20.000,- Eigenkapital investieren möchte, gibt es Pflegeheimfonds. Wer mehr  Eigenkapital anlegen möchte und evtl. noch den Rest finanziert, für den ist die eigene Pflegeimmobilie meistens interessanter, da eine Wohnung wieder verkauft werden kann. Einen Fondsanteil hingegen wird man schlecht oder gar nicht wieder los.

© Ott Investment AG, 12/2013, „Altenpflege mit den höchsten Zuwachsraten“. (Quelle: Die Welt 15.10.2013)